Erdarbeiten
Mit dem Begriff Erdbau bezeichnet man diejenigen Arbeiten, welche den Boden in seiner natürlichen Form verändern. Dabei kann der Boden ausgegraben, aufgehäuft, verdichtet oder gelockert werden.Erdarbeiten werden in erster Linie vorgenommen um Bauprojekte verwirklichen zu können. Dies sind in erster Linie Straußen- und Kanalbauarbeiten, die Errichtung von Dämmen und Schutzwällen sowie Gartenarbeit verschiedenster Art. Die jeweilige Arbeit hängt stark mit der Bodenbeschaffenheit zusammen. Bevor also eine Erdarbeit beginnt, muss zunächst der Boden genauestens untersucht werden. Ob sie es mit einem Fels, Lehm oder Sandboden zu tun spielt zum einen bei der Auswahl der entsprechenden Baugeräte wie auch bei der gesamten Kostenberechnung eine große Rolle.
Wer ein Haus erbauen lassen möchte steht vor der Frage, ob er ein Bodengutachten erstellen lässt. Dies kann zwar viel Geld kosten, aber auch vor unangenehmen Folgeschäden schützen. Denn ein solches Gutachten, welches der Bauherr selbst bezahlen muss, zeigt dem Architekten, wie das Fundament beschaffen sein muss und ob eine spezielle Kellerabdichtung von Nöten ist.
Man teilt Böden in so genannte Bodenklassen ein. Böden der Klasse 3 bis 5 bezeichnen mittelschwer lösbare Böden. Je höher die Bodenklasse ist, desto fester ist der Boden. Auf großen Baustellen werden vorrangig Bagger, Grader sowie Raupen für die Erdarbeiten eingesetzt. Sie können eine große Menge Erde auflockern oder von einem Ort zu einem anderen befördern.
Doch auch wer im eigenen Garten selbst Hand anlegen möchte kann dies natürlich tun. Am besten eignen sich hier Spaten zum auflockern der Erde und Schaufeln zum ausheben. Mit einer Schubkarre kann die Erde dann gut transportiert werden.
